Pesto Genovese — das Original aus dem Mörser
Echtes Pesto Genovese braucht nur Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl. Im Mörser gerieben schmeckt es am besten — geht aber auch im Mixer. Mit Tipps gegen das Braunwerden.
Pesto Genovese ist die grüne Seele der ligurischen Küche — und mit fünf guten Zutaten schnell selbst gemacht. Traditionell wird es im Mörser gerieben (daher der Name, von pestare = zerstoßen), was die Aromen besser freisetzt als der Mixer. Beide Wege führen zum Ziel.
Zutaten
Zubereitung
Pinienkerne rösten. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne ohne Fett goldgelb rösten — Vorsicht, sie verbrennen schnell. Abkühlen lassen.
Im Mörser: Knoblauch und Salz zu einer Paste reiben, Basilikum und Pinienkerne nach und nach zugeben und zerstoßen, bis eine grüne Masse entsteht.
Käse und Öl. Parmesan unterrühren, dann das Olivenöl nach und nach einarbeiten, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat.
Abschmecken. Mit Salz abrunden. Mit der Pasta nicht kochen, sondern nur unter die heißen, abgetropften Nudeln heben.
Im Mixer das Basilikum nur kurz pulsen und den Becher vorher kühlen — durch die Hitze des Mixers wird das Pesto sonst dunkel und bitter. Im Mörser passiert das nicht.
- Statt Pinienkernen gehen auch Walnüsse oder Cashews — günstiger und nussiger.
- Ein Löffel Pasta-Kochwasser macht das Pesto an den Nudeln cremig.
- Reste mit Ölschicht im Glas halten 1–2 Wochen, eingefroren Monate.
Häufige Fragen
Warum wird mein Pesto braun?
Mörser oder Mixer — schmeckt man den Unterschied?
Kann ich Pesto ohne Parmesan machen?
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