Chimichurri — die grüne Grillsauce aus Argentinien
Petersilie, Oregano, Knoblauch, Essig und Öl: Chimichurri ist in 10 Minuten gehackt und macht jedes Steak besser. Wichtig ist nur, was NICHT hineingehört.
In Argentinien steht Chimichurri auf jedem Grilltisch — als Sauce zum Fleisch, nie als Marinade davor. Das Original wird gehackt, nicht gemixt: Die Kräuter sollen in Öl schwimmen, kein Pesto bilden. Kein Parmesan, keine Nüsse, kein Koriander.
Zutaten
Zubereitung
Hacken, nicht mixen. Petersilie und Knoblauch von Hand fein hacken — der Mixer macht aus Chimichurri eine Paste und setzt Bitterstoffe frei.
Verrühren. Kräuter mit Oregano, Chiliflocken, Salz und Essig mischen, dann das Öl einrühren.
Ziehen lassen. Mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur durchziehen lassen — erst dann verbinden sich Schärfe, Säure und Kräuter.
Servieren. Zu Gegrilltem direkt auf das aufgeschnittene Fleisch löffeln oder als Dip zu Brot und Ofengemüse reichen.
Chimichurri lebt vom Verhältnis 1 Teil Essig zu 4 Teilen Öl. Schmeckt er flach: erst einen Spritzer Essig nachlegen, nicht Salz — meist fehlt Säure.
- Getrockneter Oregano ist hier ausnahmsweise besser als frischer — er gehört zum Originalgeschmack.
- Hält sich gekühlt eine Woche und wird dabei besser; vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen.
- Rote Variante (Chimichurri rojo): 1 TL geräuchertes Paprikapulver und eine fein gehackte rote Paprika dazu.
Häufige Fragen
Ist Chimichurri eine Marinade?
Frischer oder getrockneter Oregano?
Wozu passt Chimichurri außer Steak?
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