Pesto im Kühlschrank aufbewahren
Selbst gemachtes Pesto hält im Kühlschrank etwa ein bis zwei Wochen — vorausgesetzt, du schützt es richtig. Der wichtigste Trick: Streiche das Pesto im Glas glatt und bedecke die Oberfläche vollständig mit einer dünnen Schicht Olivenöl. Diese Ölschicht hält Sauerstoff fern und verhindert, dass das Basilikum oxidiert und braun wird. Nach jeder Entnahme die Oberfläche wieder glattstreichen und mit Öl bedecken.
| Methode | Haltbarkeit | Hinweis |
|---|---|---|
| Kühlschrank mit Ölschicht | 1–2 Wochen | Nach Entnahme Öl nachfüllen |
| Tiefkühler (Eiswürfelform) | bis 6 Monate | Portionsweise, sehr praktisch |
| Ohne Ölschicht (offen) | wenige Tage | Wird schnell braun |
Pesto einfrieren
Für längere Lagerung ist Einfrieren die beste Methode. Fülle das Pesto in eine Eiswürfelform und friere es portionsweise ein — so kannst du genau die Menge entnehmen, die du brauchst. Gefroren hält es bis zu sechs Monate. Tipp: Wer Pesto auf Vorrat einfriert, lässt den Käse zunächst weg und rührt ihn erst nach dem Auftauen frisch unter.
Gefrorene Pesto-Würfel direkt in die heiße Pasta oder Suppe geben — sie schmelzen in Sekunden und würzen sofort.
Vorsicht bei rohem Knoblauch in Öl
Pesto enthält rohen Knoblauch in Öl — eine Kombination, die bei warmer Lagerung theoretisch das Wachstum von Botulismus-Erregern begünstigen kann. Deshalb gilt: Pesto immer im Kühlschrank lagern, niemals bei Zimmertemperatur über längere Zeit. Eingefroren besteht dieses Risiko nicht.