Reis richtig kochen — die Quellmethode
Lockerer Reis ohne Anbrennen und ohne Abgießen: Die Quellmethode mit dem Verhältnis 1:1,5 gelingt immer. Plus die Antwort, warum der Reis am Ende ruhen muss.
Reis kochen klingt banal, geht aber oft schief: klebrig, matschig oder angebrannt. Die Quellmethode löst das Problem — der Reis nimmt genau die richtige Wassermenge auf und gart im geschlossenen Topf, ohne dass etwas abgegossen wird. Das Verhältnis und das Ruhen am Ende sind die ganze Kunst.
Zutaten
Zubereitung
Reis waschen. Den Reis in einem Sieb kalt abspülen, bis das Wasser klar läuft — das entfernt überschüssige Stärke und verhindert Kleben.
Verhältnis 1:1,5. Reis mit der 1,5-fachen Menge Wasser und Salz in einen Topf geben (200 g Reis = 300 ml Wasser).
Quellen lassen. Einmal aufkochen, dann auf kleinste Hitze stellen, Deckel drauf und 12–15 Minuten quellen lassen — NICHT umrühren, NICHT den Deckel öffnen.
Ruhen. Vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel noch 5 Minuten ruhen lassen. Dann mit der Gabel auflockern.
Deckel zu lassen ist alles: Beim Quellen darf weder umgerührt noch der Deckel geöffnet werden, sonst entweicht der Dampf, der den Reis gart. Das Ruhen am Ende macht ihn locker statt klebrig.
- Das Verhältnis 1:1,5 gilt für Langkornreis — Basmati braucht eher etwas weniger, Naturreis mehr Wasser und Zeit.
- Eine Abwechslung zu Reis ist Quinoa: ähnlich gegart, eiweißreicher (siehe Zutaten-Lexikon).
- Reste am besten frisch im Kühlschrank lagern und zügig verbrauchen.
Häufige Fragen
Welches Verhältnis von Reis zu Wasser?
Warum klebt mein Reis?
Muss ich Reis wirklich waschen?
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