Eistee selber machen — ohne Zuckerbombe

Selbst gemachter Eistee ist erfrischend statt überzuckert. Ob Kaltaufguss oder klassisch heiß gebrüht — wie du Bitterstoffe vermeidest und den Tee nach deinem Geschmack süßt.

LBLena Brandt Aktualisiert am 13. Juni 2026

Gekaufter Eistee ist oft eine Zuckerbombe mit wenig Tee. Selbst gemacht bestimmst du Stärke und Süße — und vermeidest die Bitterstoffe, die entstehen, wenn Tee zu heiß oder zu lange zieht. Zwei Methoden führen zum Ziel: der schonende Kaltaufguss und das klassische Heißbrühen.

10 MinZubereitung
0 MinZiehzeit
10 MinGesamt
LeichtSchwierigkeit
4 GläserPortionen
40 kcalpro Glas
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Zutaten

4 Gläser

Zubereitung

  1. Kaltaufguss (schonend): Teebeutel mit kaltem Wasser übergießen und 1–2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. So entstehen keine Bitterstoffe.

  2. Oder heiß brühen: Tee mit heißem (nicht kochendem) Wasser übergießen, nur kurz ziehen lassen — Schwarztee 3–4 Min, Grüntee 2 Min — und Beutel entfernen, bevor es bitter wird.

  3. Süßen. Solange der Tee noch lauwarm ist (beim Heißbrühen), Honig oder Zucker einrühren — kalt löst er sich schlecht.

  4. Kühlen. Mit Zitronensaft abschmecken, abkühlen und über Eis mit Minze servieren.

Praxis-Tipp

Der Kaltaufguss ist narrensicher: Da das Wasser kalt ist, kann der Tee nicht bitter werden, egal wie lange er zieht. Beim Heißbrühen dagegen unbedingt die Ziehzeit einhalten.

Profi-Tipps & Varianten
  • Honig erst in den warmen Tee rühren — in kaltem löst er sich schlecht.
  • Früchtetee braucht keine zusätzliche Säure und ist von Natur aus milder.
  • Mit gefrorenen Beeren statt Eiswürfeln kühlen, dann verwässert nichts.
Im Kühlschrank 2 Tage haltbar. Minze und Zitrone erst beim Servieren zugeben.
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Häufige Fragen

Warum wird mein Eistee bitter?
Zu heißes Wasser oder zu lange Ziehzeit lösen Gerbstoffe. Entweder kalt aufgießen (kann nicht bitter werden) oder heiß brühen mit kurzer Ziehzeit und den Beutel rechtzeitig entfernen.
Welcher Tee eignet sich für Eistee?
Klassisch Schwarztee (kräftig) oder Grüntee (frisch), für die zuckerfreie Variante Früchte- und Kräutertees, die von Natur aus mild und aromatisch sind.
Wann süße ich den Eistee?
Solange er noch warm ist — dann löst sich Honig oder Zucker gut. Beim Kaltaufguss am besten mit flüssigem Sirup süßen, der sich auch kalt verteilt.
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