Glühwein klassisch — nie kochen lassen
Der Klassiker für den Winter: Rotwein mit Zimt, Nelken, Orange und Sternanis. Warum Glühwein nie kochen darf, wie lange er ziehen soll und welcher Wein sich eignet.
Selbst gemachter Glühwein ist in 15 Minuten fertig und schmeckt besser als jeder vom Stand. Das Wichtigste: Er darf nie kochen, sonst verfliegt der Alkohol und es entsteht ein bitterer Beigeschmack. Bei 70–78 Grad zieht der Wein mit den Gewürzen — warm, würzig, weihnachtlich.
Zutaten
Zubereitung
Erhitzen. Rotwein mit Zimtstangen, Nelken, Sternanis und Orangenscheiben langsam erwärmen — auf keinen Fall kochen lassen (max. 78 °C, es soll dampfen, nicht blubbern).
Ziehen lassen. Bei niedriger Hitze 10–15 Minuten ziehen lassen, damit die Gewürze ihr Aroma abgeben.
Süßen. Mit Honig oder Zucker nach Geschmack abschmecken — erst am Ende, wenn der Wein nicht mehr kocht.
Servieren. Gewürze und Orange herausnehmen oder im Topf lassen, in Tassen füllen und warm servieren.
Über 78 Grad verdampft der Alkohol und der Glühwein wird bitter. Ein Thermometer hilft, oder die Faustregel: Sobald es dampft und kleine Bläschen am Rand aufsteigen, sofort die Hitze reduzieren.
- Günstiger, trockener Rotwein reicht völlig — teurer Wein lohnt sich hier nicht.
- Ganze Gewürze statt Pulver verwenden, sonst wird der Glühwein trüb.
- Alkoholfreie Variante: roten Traubensaft mit denselben Gewürzen erwärmen.
Häufige Fragen
Warum darf Glühwein nicht kochen?
Welcher Wein eignet sich für Glühwein?
Kann ich Glühwein alkoholfrei machen?
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