Welche Kräuter sich zum Einfrieren eignen
Robuste, blättrige Küchenkräuter lassen sich gefroren gut verwenden — sie verlieren zwar ihre knackige Struktur, behalten aber Aroma und Farbe, wenn man sie richtig behandelt. Empfindliche Kräuter mit hohem Wassergehalt werden matschig, eignen sich gefroren aber noch fürs Kochen. Getrocknet schmecken einige besser, andere verlieren fast alles.
| Kraut | Einfrieren | Besser |
|---|---|---|
| Petersilie, Schnittlauch, Dill | sehr gut | gehackt im Beutel |
| Basilikum | gut (in Öl) | als Pesto oder Öl-Würfel |
| Koriander, Estragon | gut | gehackt einfrieren |
| Rosmarin, Thymian, Oregano | möglich | auch trocknen geht gut |
Die beste Methode
Wasche die Kräuter, schüttle sie gründlich trocken und hacke sie. Dann gibt es zwei bewährte Wege: lose im Gefrierbeutel (gefroren lassen sie sich zerkrümeln und portionsweise entnehmen) oder in der Eiswürfelform mit etwas Wasser oder Olivenöl übergossen. Die Öl-Methode eignet sich besonders für Basilikum und mediterrane Kräuter — der Würfel wandert direkt in die heiße Pfanne.
Trockenschütteln ist entscheidend: Wasser an den Blättern bildet Eiskristalle, die das Kraut matschig machen. Eine Salatschleuder hilft.
Gefrorene Kräuter verwenden
Gefrorene Kräuter kommen ungetaut direkt ins Gericht — sie tauen in Sekunden auf. Für die frische Deko auf dem Teller taugen sie nicht mehr (dafür frische verwenden), aber in Suppen, Saucen, Eintöpfen und Pfannengerichten sind sie ein vollwertiger Ersatz.